Im Jahre 1918 gründeten die beiden dänischen Ingenieure Axel Petersen und Arnold Poulsen die Firma 'Electrical Fonofilms Company A/S', die später in 'Ortofon A/S' umbenannt wurde. Ortofon beschäftigte sich in dieser Zeit mit der Entwicklung des Tonfilmes, so daß der Weltöffentlichkeit ein paar Jahre später im Kopenhagener Palast-Theater der erste vollsynchronisierte Tonfilm präsentiert werden konnte.
Mit dem System 'Petersen & Poulsen' zur optischen Tonaufzeichnung wurde Ortofon weltberühmt und konnte Lizenzen für diese Technik vergeben. Zum weiteren Spezialgebiet der beiden Ingenieure wurde die Entwicklung von Ausrüstungen für Aussenaufnahmen.
Noch vor 1945 begann Ortofon hochwertige (Mono-) Schneidköpfen für die Schallplatten-Produktion nach dem Prinzip der bewegten Spule (Moving-Coil) zu entwickeln - später auch in Stereoausführung. Die Produktpalette erweiterte sich jetzt auch auf hochwertige Abspielköpfe nach dem Moving-Coil-Prinzip.
Da die meisten Aufträge aus dem professionellen Bereich (von Aufnahmestudios und Rundfunkanstalten) kamen, spezialisierte sich Ortofon auf den Bau entsprechend hochwertiger Wandler. Da Ortofon seither das erste und das letzte Glied einer entsprechenden Aufnahmekette herstellt und optimel aufeinander abstimmen kann, werden hier hervorragende Ergebnisse erzielt.
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